... kann vom


immer noch nicht lassen ...

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VIP-Corner im Joy mit Elfi Graf "Herzen haben keine Fenster"
1979 hatte ich auch noch eine eigene Konzertagentur: "ADDI JET CONCERTS". Auch Karel Gott hatte ich für einen Auftritt nach Berlin, ins "Ballhaus Tiergarten" geholt. Vorher hatte ich auch schon einen Deal, mit der angesagtesten Berliner Club-Discohtek, dem "Joy" eingefädelt, wo Karel drei Monate vorher - Samstag, nach der ZDF-Hitparade aufgetreten war. Alles musste vorher erst über die staatliche Agentur "Prago-Concert" in Prag, mit einem Herrn Dr. Zitko abgestimmt werden ... Auch andere Hitparadenstars hatte ich oftmals ins "JOY" verpfichtet. Wir kannten uns alle seit Jahren durch die ZDF-Hitparade, wo ich als ständiger Fotograf, für diverse Programm-Zeitschriften, viele "Bunte Blätter" und für die Tagespresse fotografierte und jeden Monat viele Storys über die Stars zu berichten hatte. Damals war ich für die Klatschreporter der Republik, ein "heißer Tipp" ...
Im "Joy" trat öfter ein Rock'n'Roll Sänger mit "kräftiger Röhre" auf: Man kannte ihn unter dem Namen Mel Jersey. Jetzt sind er und seine Frau Judith als Duo: "Judith & Mel" zu Megastars der Volksmusik avanciert.
In der VIP-Corner im Joy mit Gotthilf Fischer. Wie trafen uns ständig immer wieder. Alle Bilder, die im "Joy" hingen, stammten von mir. Hier traf man mich und meine Frau Petronella zwischen 1974 und 1979 regelmäßig an. Es war fast unser zweites Zuhause ...
Johnny Ray ("Just walking in the rain" "Yes Tonight Josephine") in der Garderobe des "BIG EDEN" der legendären Discothek am Ku'damm in Berlin,
die meinem langjährigen Freund Rolf Eden gehörte.
Keine Musiker - Aber fast ein Männer-Ballett: Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher, Ministerpräsident Ernst Albrecht und Ministerpräsident Gerhard Stoltenberg in der Privat-Bibliothek von Axel Springer, in der 19. Etage des Berliner Verlagshauses. Dieser Synchron-Schuss löste in den Redaktionen wahre Begeisterungsstürme aus. Wann gelingt einem schon mal solch ein Treffer !?!
Foto: © by Walter Becher
Nach der letzten Live-Sendung von "Wetten, dass ?" von Frank Elstner, im ICC-Berlin, auf der "After Show Party". Hier stiftete das Berliner Original "Käse-Paul" ein Käserad, das für einen guten Zweck versteigert wurde. Die Gebote kleckerten so dahin: 20 Mark, 25, 30, 35. Da dachte ich, die Sache mal etwas anzuschieben und bot laut: "150 Mark" ich war überzeugt, es ginge danach weiter. Irrtum, Ich bekam donnernden Beifall, hatte den Käse an der Backe und war um 150 Mark ärmer. Ironie: Käsepaul, auch ein uralter Freund von mir, hätte mir so einen Käse für einen Bruchteil gegeben ... Manchmal verliert man und manchmal gewinnen eben die anderen ...
Hier sprang ich für einen erkrankten Conferancier ein und stellte Dieter Poen, Künstlerbetreuer vom Meisel-Musikverlag (Hansa-Schallplatten), vor. Er brachte immer Stars mit, blieb selbst aber scheu im Hintergrund. Ich holte ihn mal nach vorn, um ihn für seine Arbeit zu würdigen. Schüchtern, wie er nun mal ist, war ihm die Sache sehr "peinlich". Auch wenn ihn mal ein hübsches Mädchen anlächelte, wurde er immer sofort rot. Was? Ihr glaubt mir nicht? Na gut, lüg' ich euch eben nicht mehr an ... :

Ja, ja ... unser lieber Dieter. Was der damals an Mädels weggekracht hatte, ging auf keine Kuhhaut. Einmal kam eine fünfköpfige Mädchenband für Plattenaufnahmen bei der "HANSA" für zehn Tage aus England nach Berlin. DIETER HATTE SIE ALLE !!! Und die Mädels zofften sich danach gewaltig ... Ein knappes Jahr später, besuchte ich Dieter an einem Samstag Morgen zu Hause. Ich klingelte ihn aus dem Bett: "Dieter, rasier dich, zieh dich an und komm sofort mit, in die -Redaktion, zum Fotos machen. Du bist morgen ganz groß im Blatt ..." - "Wie? Groß im Blatt, aber warum denn?" Aus seinem Schlafzimmer kam ein schlaftrunkener, noch nicht ganz ausgenüchterter, bildhübscher blonder Engel, - splitternackt ... : "Was'n hier los?" sah meine Kamera: "Aber keine Fotos machen, wie ich jetzt aussehe". Dieter: "Los, hau wieder ab ...". Der Engel verschwand, ohne zu widersprechen, wieder im Schlafzimmer. Dieter: "Ey Walter, was ist denn nun wirklich los?" - "Mach und zieh' dich an, das erzähle ich dir alles unterwegs." Dieter, frisch gestriegelt und in Schale geworfen, kam wieder aus dem Bad heraus. "Guck mal in die Kamera, ich mach' mal gleich eine Portraitaufnahme, hier bei dir zu Hause." Danach gab Dieter aber keine Ruhe, wollte unbedingt sofort wissen, warum er groß in die Zeitung kommen sollte. "Na schön, ... in der Redaktion sitzt eine junge Engländerin mit einem Baby, und erzählt, du seist der Vater. Dieter wurde weiß wie die Wand. "Mensch, die Girls-Band. Welche ist es denn?" Dieter, völlig fertig: "Ich war doch mit allen zusammen ..." Ich wartete noch einen Moment: "Ach übrigens ... Dieter schau doch erst mal auf den Kalender, ob das überhaupt hinkommen kann!" - "WAAAALTER !!! DU DUMME SAAAUUUUU !!!! ..." Wir hatten den 1. April ...

Die Nummer hat er mir wohl nie so ganz verziehen. War dann aber doch recht froh, nicht Vater geworden zu sein. Das Foto nahm ich dann für eine Umfrage, die ich eigentlich an diesem Tag machen musste ... So war er dann am nächsten Tag doch noch in der . Allerdings, nicht ganz so groß ...

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